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Tipps, News & Testberichte für Einsteiger und Fortgeschrittene

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Word – Defekte Dokumente retten

Die unheilbare Word Krankheit? Wer nur hin und wieder einen kurzen Text oder Brief in Word  verfasst, der wird in der Regel kaum ein Problem mit der Stabilität dieser Software oder eben mit defekten Dokumenten haben.

1993 landete die erste Word-Version (Word 6 für Windows) auf meinem Rechner. Begeisterung pur gepaart mit regelmäßigem Frust. Komplexe Dokumente deren Umfang 50 Seiten überschritt, wurden regelmäßig zum Problem. Word stürzte ab und meine Dokumente verschwanden im Daten-Nirwana ohne eine Chance auf Wiederherstellung.

Word ist natürlich im Laufe der Jahre immer stabiler geworden, aber Probleme mit umfangreichen Texten tauchten immer wieder auf. Das ist selbst heute, mit Word 2010, nicht anders.

Vor einigen Tagen rief mich ein Kunde verzweifelt an, und berichtete, dass sich seine Diplomarbeit (mittlerweile fast 200 Seiten lang und aufwendig mit Grafiken und Tabellen ausgestattet) nicht mehr öffnen lässt. Alle Reparaturversuche mit diversen Tools scheiterten kläglich. Zu allem Unglück kam hinzu, dass keine Sicherung der Datei bzw. kein Backup vorhanden war. Für einen erfahrenen Word Anwender ein unentschuldbarer Fehler mit fatalen Konsequenzen. Was also tun?

Da es sich, wie schon erwähnt, um einen erfahrenen Anwender handelte, und er alle bekannten Möglichkeiten erfolglos ausprobiert hatte, wäre es sinnlos und reine Abzocke gewesen, hätte ich selbst alle schon gescheiterten Versuche wiederholt. Also musste eine unkonventionelle Lösung her, ein letzter Strohhalm sozusagen. Vor Ort installierte ich das kostenlose Open Office bzw. die Weiterführung Libre Office. Ich wusste, dass der Import-Filter dieser Software viele Fehler in der Dateistruktur übersieht. Fehler, an denen Word eben scheitert. Und siehe da, dass besagte Dokument ließ sich ohne Probleme öffnen.  Sogar die Formatierungen waren zum größten Teil noch vorhanden.

Das Dokument habe ich dann unter anderem Namen wieder im Word-Format gespeichert. Nachdem mein Kunde überglücklich seine Diplomarbeit wieder in Word öffnen konnte, musste er zwar einiges an Arbeit investieren um viele Details wieder in „Form“ zu bringen, was aber immer noch besser war, als wieder ganz am Anfang zu stehen.

Fazit: Wunder darf man nicht erwarten, da diese Vorgehensweise nicht zwangsläufig immer zum Erfolg führt. Manche Dokumentenstruktur ist und bleibt irreversibel beschädigt, so dass auch Libre Office scheitert. Einen Versuch ist das Ganze aber immer wert.

Ein weiterer Tipp: Zusätzlich zur eigentlichen Sicherung eines Dokumentes im Word-Format, sollten Sie in regelmäßigen Abständen parallel ein PDF-Dokument erzeugen. Wenn möglich aber nicht aus Word heraus, sondern mit einem PDF-Creator oder Dokumenten Converter eines Drittanbieters.

© Torsten Merz 2012



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Der PC ist tot…

 

 

…es lebe das Tablet. Seit etwa 2 Jahren werde ich von Kunden (oder auch privat) immer häufiger darauf angesprochen, ob das Ende des klassischen Desktop-PCs durch die schmucken und innovativen Tablets nicht besiegelt sei. Eines vorweg: Profis oder erfahrene Anwender stellen mir diese Frage nicht. Das soll durchaus nicht spöttisch oder arrogant gemeint daherkommen. Im Gegenteil, User die Ihren Rechenknecht ausschließlich zum Surfen im Internet, Video Glotzen, Musik hören usw. benutzen, dürfen berechtigte Zweifel anführen, ob der heimische (nicht mobile) Desktop-PC überhaupt noch Sinn macht. Schließlich machen Tablets auch in Schulen Sinn, ersetzen sie doch kiloschwere Bücher die man ständig mit sich herumschleppen muss und beinhalten zugleich einen grafikfähigen Taschenrechner und vieles mehr. Flach, leicht und eine lange Akkulaufzeiten sind weitere Vorzüge die eine Existenzberechtigung unterstreichen. Kein langes Booten mehr, sondern einfach nur Einschalten und fertig. Genial!

Was aber, wenn ich beispielsweise sehr oft lange und komplexe Texte schreiben muss? Wenn ich aufwendige Bild- oder Videobearbeitung betreibe? Und am wichtigsten, wenn ich eine sehr hohe Rechenleistung benötige? Sei es zum Zocken oder eben zum Bearbeiten von HD-Videos, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Um auf den Anfang dieses Beitrages bzw. auf die Frage: -Ist der PC tot?- zurückzukommen, lautet die eindeutige Antwort: Nein, ist er nicht! Vielmehr besteht eine wunderbare Koexistenz zwischen beiden Technologien. Ich selbst bin stolzer Besitzer eines Tablets und möchte das Teil nicht mehr missen.

Aber ein Leben als Poweruser ohne leistungsstarken PC, mit dem ich unter anderem meinen Server bequem verwalte und konfiguriere oder andere, aufwendige Projekte bearbeiten kann? Mit dem ich virtuellen Maschinen unter VMware oder Hyper V betreiben kann? Undenkbar! Ganz nebenbei, für ambitionierte Gamer stellt sich diese Frage ohnehin nicht.

Bleibt noch die vielleicht wichtigste Frage offen, ob denn nun Android, IOS, Open WebOS, Tizen oder Windows? Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.

© Torsten Merz 2012


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