Mad Catz R.A.T. 7 — Super Cyber Nager

Was darf oder soll eine gute Maus kosten? Eine Frage die sich wohl fast jeder ambitionierte PC-Anwender schon einmal gestellt hat. Den einen reicht eine billige Plastikmaus um die 10 Euro, andere wiederum sind bereit, bis zu 100 Euro für ihren Nager auf den Tisch zu legen. Schwachsinn oder gerechtfertigt?

Was mich persönlich betrifft, der Langzeittest mit der Cyborg R.A.T. 7 hat mich am Ende davon überzeugt, dass die Cyborg R.A.T. 7  jeden Cent wert ist, den ich dafür bezahlt habe.

Design:

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Mad Catz R.A.T. 7 (Black)

Selbst ein absoluter Laie erkennt auf den ersten Blick, dass die Cyborg R.A.T. TMso ganz anders aussieht als ihre „Artgenossen“n. Die extravagante und bizarre Optik ist jedoch nicht bloß Show. Mir ist derzeit keine andere Maus bekannt, die so viele Einstellmöglichkeiten wie die R.A.T. 7 bietet. Sie lässt sich bis ins kleinste Detail auf die Handhabung des Anwenders konfigurieren.  5 x 6-Gramm-Gewichte können zum Beispiel schnell hinzugefügt oder entfernt werden und ermöglichen so ein perfektes Handling. Ein auswechselbarer Griff für den kleinen Finger und Handflächenauflagen, anpassbare Länge für die Handgröße und Griffweise, sind weitere Highlights der R.A.T. 7.

Der Präzisionszielmodus lässt sich mithilfe der ST-Programmiersoftware auf die gewünschte Geschwindigkeit (Mausempfindlichkeit) einstellen. Für Gamer der absolute Hit.

6400 dpi – Die R.A.T. 7 ist mit einem „Twin Eye“-Lasersensor der neuesten Generation ausgestattet, der jede Achse separat liest und somit für absolute Zielgenauigkeit sorgt. Über einen Kippschalter ist es möglich, jederzeit zwischen 4 anpassbare DPI-Einstellungen zu wechseln.

Zusätzlich gibt es 6 programmierbare Tasten und 3 Cyborg-Modi (Zugriff auf ganze 18 Befehle)

Und schließlich das leichtgewichtige, stabile und solide Metallgehäuse – Das Herzstück der R.A.T.7. Ein absoluter Hingucker und Blickfang.

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Maus_3Software:

Die Leistungsfähige Mad Catz-Programmiersoftware lässt kaum Wünsche offen.

Ändern der  DPI-Einstellung, einstellen der Empfindlichkeit des Präzisionszielcursors, und anlegen benutzerdefinierter Profile für die einzelnen Spiele. Darüber hinaus ist das zuweisen von Modi-Befehlen an die programmierbaren Tasten möglich.

 

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Persönlicher Test:

Ich arbeite nun seit mehr als 6 Monaten sehr intensiv und tagtäglich mit der R.A.T.7.

Mittlerweile ist sie mir schon einige Male vom Schreibtisch geplumpst ohne auch nur den kleinsten Kratzer oder sonst eine Beschädigung davonzutragen. Allerdings will ich auch nicht verschweigen, dass ich einige Zeit gebraucht habe, um mich an den Umgang mit der „Superratte“ zu gewöhnen. Eine Einstellung hier, eine Korrektur da, ein Gewicht weniger, dann sogar zwei. Geschraubt und verschoben, immer wieder aufs Neue mit der Software konfiguriert, usw. usw. Nach einiger Zeit hatte ich dann die für mich idealen Einstellungen gefunden und mittlerweile bedarf es nur selten einer weiteren Konfiguration. Sitze ich an einem fremden Rechner, so vermisse ich sofort meine heißgeliebte R.A.T.7. Nie zuvor habe ich mit einer perfekteren Maus gearbeitet.

Sicher richtet sich die R.A.T.7 in erster Linie an ehrgeizige Gamer. Aber die „Ratte“ ist mehr als nur ein Luxusprodukt für Gamer. Im alltäglichen Gebrauch (Bildbearbeitung, CAD, usw.) macht sie ebenso eine hervorragende Figur.

Zu bemängeln wäre vielleicht das etwas starre und dicke Mauskabel. Wobei ich mittlerweile aber auch dies zu schätzen weiß. Man benötigt eben etwas Zeit um die Vorzüge und die Klasse der R.A.T.7 schätzen zu lernen. Sicher, die Cyber Optik ist Geschmackssache. Aber je länger sie auf dem heimischen Schreibtisch wohnt, umso schöner und eleganter wirkt sie.

Ich habe seinerzeit (Dezember 2012) knapp 100 Euro bei Media Markt bezahlt. Mittlerweile ist die Maus günstiger zu haben.

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